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hola

tut uns echt leid, dass wir lange nichts haben von uns hoeren lassen. aber es gibt orte in suedamerika, da funktioniert das mit dem Internet nicht so problemlos und schnell!!! wir haben mittlerweile eine 3-taegige jeepfahrt von chile ueber die grenze nach bolivien hinter uns. Wir sind 2 TAge durch die Wueste unterwegs gewesen. Bei unserer  esten Uebernachtung hatten wir nur 3 h Strom am Abend und Duschen gab es ohnehin keine. Die zweite Nacht verbrachten wir in einem SAlzhotel nahe dem Salar de Uyuni!! Auch hier mussten wir uns mit 3h STrom am Abend zufrieden geben. Es hat einfach nur Spass gemacht und wir haben viele Eindruecke gesammelt. Unser Jeepguide war ein echter Bolivianer!! Er hat sich den ganzen Tag mit Kokablaettern vollgestopft, so dass wir keine Angst haben mussten, dass er einschlafen wird. Kokablaetter kaut hier in Bolivien fast jeder EInwohner. Offiziell stillen sie das Hungergefuehl und helfen gegen Muedigkeit. Sie duerfen hier konsumiert werden und sind keine Drogen!!Etwa 60 % der Bevoelkerung Boliviens verdient ihr Geld mit dem Anbau von Kokablaettern, die dann in verschiedene Laender exportiert werden. Gegenueber Bolivien sind Chile und ARgentinien eher europaische Laender. In Bolivien hingegen sind fast alle Leute arm. Sie leben meist in kleinen Lehmhuetten, die SChulbildung bleibt fast komplett auf der STrecke. Mit einemMonatslohn von 100 bis 120 Euro  kann man einigermassen gut eine Familie ernaehren. Zur Zeit sind wir in Potosi. Die STadt ist hier bekannt fuer den Abbau von Silber. Gestern sind wir in einer Silbermine gewesen und haben uns angesehen, unter welchen BEdingungen die Bergarbeiter bis zu 10 h am Tag in dieser Mine verbringen. Die STadt Potosi ist die hoechste der Welt und liegt auf knapp 4000 m HOehe, da funktioniert unsere ATmung manchmal nicht so gut. Als wir in der Mine drin waren, ging  das alles noch ein wenig schlechter. Simone musste fast umkehren, weil es sooo heiss und staubig war, dass sie fast keine Luft mehr bekam. Annette hat das alles etwas besser verkraftet. Die Minen bieten vielen Potosianern ARbeitsplaetze. Zum Teil stehen die Jugendlichen schon mit 16 dort drin. Die Bergarbeiter nehmen ein deftiges Fruehstueck zu sich (meistens Lamafleisch), arbeiten dann bis zu 10 h in der Mine ohne Mahlzeit. DAs halten sie natuerlich nur durch, weil sie jeden TAg ein SAeckchen Kokablaetter kauen :-)und viel Wasser trinken. Ach, wir koennten Euch soo viel erzaehlen. Auf jeden Fall gehts uns gut.Macht Euch keine Sorgen.

Liebe Gruesse Simone und Annette

19.5.07 03:54
 


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