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hola!!!°

hi, seit einer woche sind wir nun in salta. uns gehts super im Moment. WIr haben uns fuer 4Tage ein Auto geliehen und sind ins Umland gefahren. Kikometerlange sChotterpisten gabs dort, auf denen wir max. 30- 50 kmh fahren konnten. Hin und wieder findet man ein kleines Baurendorf, in dem die Leute vom Paprika oder auch weinanbau leben. Autos gibts, aber oft bewegt man sich doch zu Pferd, mit dem RAd oder zu FUss. hier oben im NOrden sieht man in den kleinen doerfern noch die QUichua Indianer. WIr haben einen super Einblick in das andere argentinische Leben bekommen, ausserhlb der stadt. die leute auf dem Land sind arm, aber zufrieden mit dem was sie haben, denn sie koennen ueberleben. Ausserdem ist uns aufgefallen, dass die Geburtenrate hier weit ueber der deutschen liegt..Unsere tollen EIndruecke duerfen wir dann auch noch mit interessanten, tollen leuten in einem einfachen, aber sehr gemuetlichem hostal in salta teilen. DAs Nachtleben in Salta haben wir somit auch schon zwei mal bis in die fruehen Morgenstunden erlebt...also adios, bis bald
p.s. jetzt besser isi???:-)
9.5.07 00:04


hola

tut uns echt leid, dass wir lange nichts haben von uns hoeren lassen. aber es gibt orte in suedamerika, da funktioniert das mit dem Internet nicht so problemlos und schnell!!! wir haben mittlerweile eine 3-taegige jeepfahrt von chile ueber die grenze nach bolivien hinter uns. Wir sind 2 TAge durch die Wueste unterwegs gewesen. Bei unserer  esten Uebernachtung hatten wir nur 3 h Strom am Abend und Duschen gab es ohnehin keine. Die zweite Nacht verbrachten wir in einem SAlzhotel nahe dem Salar de Uyuni!! Auch hier mussten wir uns mit 3h STrom am Abend zufrieden geben. Es hat einfach nur Spass gemacht und wir haben viele Eindruecke gesammelt. Unser Jeepguide war ein echter Bolivianer!! Er hat sich den ganzen Tag mit Kokablaettern vollgestopft, so dass wir keine Angst haben mussten, dass er einschlafen wird. Kokablaetter kaut hier in Bolivien fast jeder EInwohner. Offiziell stillen sie das Hungergefuehl und helfen gegen Muedigkeit. Sie duerfen hier konsumiert werden und sind keine Drogen!!Etwa 60 % der Bevoelkerung Boliviens verdient ihr Geld mit dem Anbau von Kokablaettern, die dann in verschiedene Laender exportiert werden. Gegenueber Bolivien sind Chile und ARgentinien eher europaische Laender. In Bolivien hingegen sind fast alle Leute arm. Sie leben meist in kleinen Lehmhuetten, die SChulbildung bleibt fast komplett auf der STrecke. Mit einemMonatslohn von 100 bis 120 Euro  kann man einigermassen gut eine Familie ernaehren. Zur Zeit sind wir in Potosi. Die STadt ist hier bekannt fuer den Abbau von Silber. Gestern sind wir in einer Silbermine gewesen und haben uns angesehen, unter welchen BEdingungen die Bergarbeiter bis zu 10 h am Tag in dieser Mine verbringen. Die STadt Potosi ist die hoechste der Welt und liegt auf knapp 4000 m HOehe, da funktioniert unsere ATmung manchmal nicht so gut. Als wir in der Mine drin waren, ging  das alles noch ein wenig schlechter. Simone musste fast umkehren, weil es sooo heiss und staubig war, dass sie fast keine Luft mehr bekam. Annette hat das alles etwas besser verkraftet. Die Minen bieten vielen Potosianern ARbeitsplaetze. Zum Teil stehen die Jugendlichen schon mit 16 dort drin. Die Bergarbeiter nehmen ein deftiges Fruehstueck zu sich (meistens Lamafleisch), arbeiten dann bis zu 10 h in der Mine ohne Mahlzeit. DAs halten sie natuerlich nur durch, weil sie jeden TAg ein SAeckchen Kokablaetter kauen :-)und viel Wasser trinken. Ach, wir koennten Euch soo viel erzaehlen. Auf jeden Fall gehts uns gut.Macht Euch keine Sorgen.

Liebe Gruesse Simone und Annette

19.5.07 03:54


Hola

 nachdem wir den Besuch der Silbermine gut ueberstanden haben ging es nach La Paz. In La Paz (1,2 Mio. EInwohner) war die Armut Boliviens kaum zu uebersehen. Alte Frauen (die meisten zwischen 60 und 80) sitzen auf Decken am Boden und verkaufen Obst; Kinder laufen durch die STadt und versuchen sich nach der Schule noch etwas Geld mit dem Schuhe putzen zu verdienen; an der Ecke glauben wir eine MEtzgerei zu sehen, doch es ist nur eine schmutzige Bude, in der Schweinekoepfe oder sonstige Fleischbrocken verkauft waren (natuerlich ungekuehlt). Ausserdem mussten wir beim Kauf von Toilettenpapier (das gibts weder im hostal noch in oeffentlichen Toiletten) immer aufpassen, dass wir in dem ganzen VErkehrschaos nicht ueberfahren wurden. Entsprechend dem Verkehr waren auch die Abgase in der Luft…Danach gings an den Titticacasee, wo wir einige Tage die Ruhe genossen haben und einen kurzen Abstecher zur Isla del Sol (die Sonneninsel) gemacht haben. Der Titicacasee gehoert 60% den Peruanern und 40 % den Bolivianern. MIttlerweile sind wir auf der peruanischen SEite angekommen, in Puno. Heute Morgen waren wir wieder auf einer Insel im Titicacasee: wir haben uns 500 Jahre zurueck versetzt gefuehlt. 35 kleine schwimmende Inseln, auf denen jeweils zwischen 30 und 50 Menschen in Haeusern aus Schilf leben; das Volk der Uros. Sie bauen ihre Inseln aus Schilf, ihre Boote, ihre Souvenirs…Im Winter legen sie noch mehr Schilf auf die Haeuser, um nicht zu erfrieren. Ihre Wohnung hat ungefaehr eine Groesse von 18-20 Quadratmeter. Wenn die Uros zur Toilette muessen, pinkeln sie einfach hinter ihr Haus, gewaschen wird sich him Titticacasee. So, das waren die wichtigsten News der letzten Tage.…Uns gehts gut…Macht Euch keine Sorgen…Ganz liebe Gruesse Simone und Annette

P.S. Sorry, dass wir so lange nichts haben von uns hoeren lassen, aber wir haben mehrfach versucht, etwas auf den Blog zu laden und es hat nicht funktioniert.

@Alice: kannst du diesen Eintrag bitte wieder an meine Eltern weitergeben? Danke, Simone

30.5.07 01:42





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