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uns gehts noch gut

hallo Ihr Lieben, wir waren wieder einmal viel unterwegs, deshalb haben wir auch laenger nichts von uns hoeren lassen. Wir waren fuer eine Woche in Arequipa und haben dort einen 3tages Trek in den Colca Canyon gemacht. ER ist zwei mal so tief wie der grand canyon. Am Ende des Treks haben wir dann noch ein paar Condore sehen koennen. War wirklich gut. Mittlerweile sind wir so viel gewandert, dass wir relativ fit sind und die 1000 Hoehenmeter am zweiten Tag (fast ohne Probleme :-)!!) hinauf geklettert sind. Unser persoenlicher guide hiess RAUL. Er hat uns auch ein paar nette Sachen in Arequipa gezeigt, die wir ansonsten nicht angeschaut haetten. Wir hatten z. B. unsere Premiere beim GOCART fahren: dafuer, dass wir Maedels sind haben wir schon ganz gut GAs gegeben, aber die Jungs konnten wir nicht alle abhaengen. Wenn wir mal nicht unterwegs waren, haben wir auf der DAchterrasse unseres hostals in den Haengematten rumgelungert...Mittlerweile sind wir in Huacachina, einem kleinen Ort in der Wueste angekommen. Es sieht hier aus wie in einer Oase. Und damit es den Travelern wirklich gut geht, sind die meisten hostals mit swimmimgpool ausgestattet. Wir haben natuerlich auch einen :-)!!!Versuchen nun hier noch ein paar Tage zu relaxen und uns beim sandboarden zu versuchen, bevor es naechste Woche von Lima zurueck nach Buenos Aires geht..

Ganz liebe Gruesse Simone und Annette

@Alice: Danke fuer deine Gruesse, habe noch mit Liss¡y telefoniert bevor es los ging. Freut mich, dass sie gut angekommen sind. Ich werde am 9. Juli wieder in Strotzbuesch sein...

21.6.07 02:41


hola aus Cuzco

seit wir in Peru angekommen sind gehts uns wieder richtig gut. Wir haben nach unserer ANkunft in Cuzco gleich einen alternativen Trek nach Machu Pichu gestartet. Wir waren vier Tage und drei Naechte unterwegs. In einer kleinen Gruppe mit vier Leuten, vier guides und vier Pferden haben wir uns auf nach Machu Pichu gemacht. Gott sei Dank haben die Tiere Zelte und das meiste an Gepaeck getragen, denn ansonsten haetten wir es vielleicht nicht geschafft, einen Pass von 3600 auf 4800 m zu besteigen. Es war die anstrengenste Sache, die wir in unserem Leben je gemacht haben. Wir sind vier Tage non stop gewandert und zeitweise wirklich an unsere Grenzen gestossen. Aber wir haben es geschafft. Am letzten Tag sind wir morgens um 4 Uhr aufgestanden, um mit Kopfleuchten 1,5h hoch 1000 Stufen den berg hoch zu Machu Pichu zu laufen. wir waren am Ende unserer Kraefte. Leider war es sehr bewoelkt und deshalb nicht moeglich den Sonnenaufgang zu sehen. Aber wir hatten eine tolle 2stuendige Fuehrung durch diese alte INKAstaedte!!! Mindestens genauso spannend wie Machu PIchu selbst war unser WEg dorthin. Die ersten beiden Naechte haben wir in ca. 3500 m HOehe im Zelt geschlafen bei minus 5-10. Morgens um 6 hat uns unser guide heisse GEtraenke ins Zelt gebracht. Gott sei Dank! Ueber Tag sind wir in GEgenden gewandert, in der die QUechua Indianer leben. Sie haben keine Badezimmer, keine Toiletten und sehen dementsprechend schmutzig aus. Obwohl die Temperaturen dort oben so eisig werden, tragen sie nur Ledersandalen ohne Socken oder STrumpfhosen. Kinder wie ERwachsene. Es gibt dort keine Schulen und die FAmilien verbringen einfach viel Zeit damit, an extrem steilen Haengen ihre Kartoffelfelder zu bewirtschaften (es gibt hier ca. 1000 verschieden Sorten von Kartoffeln). Zudem leben diese Indianer mit ihren Tieren in einem Raum. Zum Schlafen gibts ein extra Zimmer. Waehrend wir gewandert sind, haben am Wegesrand staendig Indianderkinder auf uns gewartet. Man hat uns vorher gesagt, wir sollen  Suessigkeiten, Stifte und Bloecke einpacken, um sie ihnen zu geben und eine Freude zu machen.............Unsere letzte Nacht durften wir dann Gott sei Dank in einem hostal verbringen und haben uns nach drei Tagen ohne heisses Wasser, richtiger Toilette und richtigem Badezimmer wie SChneekoenige auf eine Dusche gefreut. Ausserdem sind wir in den Genuss traditionellen peruanischern Speisen gekommen. EIn guide hat uns jeden Mittag und Abend tolle GErichte zubereitet, damit wir wieder Energie fuer den naechsten BErg hatten. Deshalb haben wir nun endlich auch mal Meerschweinchen probiert. Wir fanden es nicht so toll, eher fettig, viel Haut und wenig Fleisch. ABer es gehoert hier dazu, es einmal probiert zu haben. NAch ein paar TAgen ERholung waren wir gestern zum raften und haben das Boot beider wieder heil verlassen...Uns gehts gut. Bis bald Simone und Annette

8.6.07 17:05


Hola

 nachdem wir den Besuch der Silbermine gut ueberstanden haben ging es nach La Paz. In La Paz (1,2 Mio. EInwohner) war die Armut Boliviens kaum zu uebersehen. Alte Frauen (die meisten zwischen 60 und 80) sitzen auf Decken am Boden und verkaufen Obst; Kinder laufen durch die STadt und versuchen sich nach der Schule noch etwas Geld mit dem Schuhe putzen zu verdienen; an der Ecke glauben wir eine MEtzgerei zu sehen, doch es ist nur eine schmutzige Bude, in der Schweinekoepfe oder sonstige Fleischbrocken verkauft waren (natuerlich ungekuehlt). Ausserdem mussten wir beim Kauf von Toilettenpapier (das gibts weder im hostal noch in oeffentlichen Toiletten) immer aufpassen, dass wir in dem ganzen VErkehrschaos nicht ueberfahren wurden. Entsprechend dem Verkehr waren auch die Abgase in der Luft…Danach gings an den Titticacasee, wo wir einige Tage die Ruhe genossen haben und einen kurzen Abstecher zur Isla del Sol (die Sonneninsel) gemacht haben. Der Titicacasee gehoert 60% den Peruanern und 40 % den Bolivianern. MIttlerweile sind wir auf der peruanischen SEite angekommen, in Puno. Heute Morgen waren wir wieder auf einer Insel im Titicacasee: wir haben uns 500 Jahre zurueck versetzt gefuehlt. 35 kleine schwimmende Inseln, auf denen jeweils zwischen 30 und 50 Menschen in Haeusern aus Schilf leben; das Volk der Uros. Sie bauen ihre Inseln aus Schilf, ihre Boote, ihre Souvenirs…Im Winter legen sie noch mehr Schilf auf die Haeuser, um nicht zu erfrieren. Ihre Wohnung hat ungefaehr eine Groesse von 18-20 Quadratmeter. Wenn die Uros zur Toilette muessen, pinkeln sie einfach hinter ihr Haus, gewaschen wird sich him Titticacasee. So, das waren die wichtigsten News der letzten Tage.…Uns gehts gut…Macht Euch keine Sorgen…Ganz liebe Gruesse Simone und Annette

P.S. Sorry, dass wir so lange nichts haben von uns hoeren lassen, aber wir haben mehrfach versucht, etwas auf den Blog zu laden und es hat nicht funktioniert.

@Alice: kannst du diesen Eintrag bitte wieder an meine Eltern weitergeben? Danke, Simone

30.5.07 01:42


hola

tut uns echt leid, dass wir lange nichts haben von uns hoeren lassen. aber es gibt orte in suedamerika, da funktioniert das mit dem Internet nicht so problemlos und schnell!!! wir haben mittlerweile eine 3-taegige jeepfahrt von chile ueber die grenze nach bolivien hinter uns. Wir sind 2 TAge durch die Wueste unterwegs gewesen. Bei unserer  esten Uebernachtung hatten wir nur 3 h Strom am Abend und Duschen gab es ohnehin keine. Die zweite Nacht verbrachten wir in einem SAlzhotel nahe dem Salar de Uyuni!! Auch hier mussten wir uns mit 3h STrom am Abend zufrieden geben. Es hat einfach nur Spass gemacht und wir haben viele Eindruecke gesammelt. Unser Jeepguide war ein echter Bolivianer!! Er hat sich den ganzen Tag mit Kokablaettern vollgestopft, so dass wir keine Angst haben mussten, dass er einschlafen wird. Kokablaetter kaut hier in Bolivien fast jeder EInwohner. Offiziell stillen sie das Hungergefuehl und helfen gegen Muedigkeit. Sie duerfen hier konsumiert werden und sind keine Drogen!!Etwa 60 % der Bevoelkerung Boliviens verdient ihr Geld mit dem Anbau von Kokablaettern, die dann in verschiedene Laender exportiert werden. Gegenueber Bolivien sind Chile und ARgentinien eher europaische Laender. In Bolivien hingegen sind fast alle Leute arm. Sie leben meist in kleinen Lehmhuetten, die SChulbildung bleibt fast komplett auf der STrecke. Mit einemMonatslohn von 100 bis 120 Euro  kann man einigermassen gut eine Familie ernaehren. Zur Zeit sind wir in Potosi. Die STadt ist hier bekannt fuer den Abbau von Silber. Gestern sind wir in einer Silbermine gewesen und haben uns angesehen, unter welchen BEdingungen die Bergarbeiter bis zu 10 h am Tag in dieser Mine verbringen. Die STadt Potosi ist die hoechste der Welt und liegt auf knapp 4000 m HOehe, da funktioniert unsere ATmung manchmal nicht so gut. Als wir in der Mine drin waren, ging  das alles noch ein wenig schlechter. Simone musste fast umkehren, weil es sooo heiss und staubig war, dass sie fast keine Luft mehr bekam. Annette hat das alles etwas besser verkraftet. Die Minen bieten vielen Potosianern ARbeitsplaetze. Zum Teil stehen die Jugendlichen schon mit 16 dort drin. Die Bergarbeiter nehmen ein deftiges Fruehstueck zu sich (meistens Lamafleisch), arbeiten dann bis zu 10 h in der Mine ohne Mahlzeit. DAs halten sie natuerlich nur durch, weil sie jeden TAg ein SAeckchen Kokablaetter kauen :-)und viel Wasser trinken. Ach, wir koennten Euch soo viel erzaehlen. Auf jeden Fall gehts uns gut.Macht Euch keine Sorgen.

Liebe Gruesse Simone und Annette

19.5.07 03:54


hola!!!°

hi, seit einer woche sind wir nun in salta. uns gehts super im Moment. WIr haben uns fuer 4Tage ein Auto geliehen und sind ins Umland gefahren. Kikometerlange sChotterpisten gabs dort, auf denen wir max. 30- 50 kmh fahren konnten. Hin und wieder findet man ein kleines Baurendorf, in dem die Leute vom Paprika oder auch weinanbau leben. Autos gibts, aber oft bewegt man sich doch zu Pferd, mit dem RAd oder zu FUss. hier oben im NOrden sieht man in den kleinen doerfern noch die QUichua Indianer. WIr haben einen super Einblick in das andere argentinische Leben bekommen, ausserhlb der stadt. die leute auf dem Land sind arm, aber zufrieden mit dem was sie haben, denn sie koennen ueberleben. Ausserdem ist uns aufgefallen, dass die Geburtenrate hier weit ueber der deutschen liegt..Unsere tollen EIndruecke duerfen wir dann auch noch mit interessanten, tollen leuten in einem einfachen, aber sehr gemuetlichem hostal in salta teilen. DAs Nachtleben in Salta haben wir somit auch schon zwei mal bis in die fruehen Morgenstunden erlebt...also adios, bis bald
p.s. jetzt besser isi???:-)
9.5.07 00:04


hola

Nach unserem Zwischenstopp in uspallata sind wir nun fuer ein paar Tage in Cordoba, dem Bildungszentrum Argentiniens mit 7 Universitaiten. So langsam aber sicher kommen wir richtig in Einkaufslaune, aber wir denken ja immer daran, dass wir die ganzen Sachen auf unserem Ruecken tragen muessen. Also haben wir uns nur 2 Taschen gekauft, damit wir nicht immer die Rucksaecke schleppen muessen. Ausserdem erwartet uns in Bolivien noch ein Einkaufsparadis. Morgen tun wir noch einmal was fuer unsere Figur und werden in einem nahe gelegenen Nationalpark eine Wanderung machen!! Feiert gut in den 1. Mai hinein..Liebe Gruesse Simone und Annette
30.4.07 22:50


uns gehts gut

hallo ihr lieben, wir haben eine wunderschoene woche hinter uns. haben das teure land chile verlassen und waren in uspallata. dort wurde 7 Tage in Tibet gedreht. bei der ganzen zeitverschiebung hier hat simone ihren wecker nicht richtig gestellt und wir haben mit viel glueck noch unstern bus nach artgentinien bekommen. die tickets hatte wir schon. in uspallata hat man win gefuehl von freiheit bekommen. es liegt in einem weiten tal zwischen den anden. man konnte die welt um sich herum vergessen.. bald gibt es wieder mehr von uns

bussis

29.4.07 01:33


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